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Gran Canaria Eine kleine Talfahrt der Gefuehle

Eigentlich sollte ich an meiner Homepage weiter arbeiten, oder Bilder fertig stellen. Heute war mir aber nicht danach, und dann macht das für mich auch keinen Sinn. Ich muss Lust dazu haben, ansonsten wird das nix. Stattdessen habe ich mich nun hingesetzt und mir noch einmal unser Fotobuch mit den Bildern aus Gran Canaria angeschaut. Wenn ich mir die Bilder so anschaue könnte man glatt meinen, der Urlaub wäre ein voller Erfolg und wunderschön gewesen. Tja. Der Schein trügt halt manchmal doch „ein wenig“.

Auf keinen Fall möchte ich den Urlaub komplett schlecht reden. Es ist einiges Schief gelaufen. Ja. Wir waren schwer enttäuscht, weil es vielleicht auch der erste gemeinsame Urlaub zu dritt war, und man sich diesen einfach ein wenig anders vorgestellt hat. Aber es ist nunmal so gewesen. Das Beste aus der Situation haben wir trotzdem gemacht.

Wenn man Menschen um sich hat, die man unendlich doll liebt, und mit denen sich jeder Ort wie dein Zuhause anfühlt, gelingt das auch ganz gut. Dieses Glück hatte ich , und ich bin ziemlich dankbar, dass wir diesen Urlaub zu dritt, begleitet vom Pubertier so gut gemeistert haben. Kein Streit, keine großen Auseinandersetzungen. Das sollte man uns in der Situation erst einmal nach machen.

So. Nun kommen wir zu der kleinen kanarischen Insel Gran Canaria von der man immer nur gutes hört. Es gibt viele schöne Ecken, aber noch einmal bereisen würden wir diese Insel nicht. Sie hat mir leider nicht den Atem geraubt. Irgendwas hat mir gefehlt. Sie gesehen zu haben und die schönen Ecken der kanarischen Insel zu entdecken war interessant und schön, aber einmal hat uns glaube ich gereicht.

Wir haben viel gesehen, haben die Insel an einem Tag umrundet, und eines unserer persönlichen Highlights erlebt. Delfine in freier Wildbahn gesehen. Ich kann euch sagen- Dieses Gefühl ist unbeschreiblich und treibt einen fast die Freudentränen in die Augen. Ich war nie ein Freund von Delfinarien , und war persönlich auch noch nie in einem. Zumindest kann ich mich nicht daran erinnern. Mit meiner Tochter war ich auch noch nie eine derartige Show anschauen. Meiner Meinung nach bezahlt man da für etwas, was einfach falsch ist . Umso schöner war es für uns die Tiere auf dem offenen Meer zu sehen. Man hatte das Gefühl sie würden mit dem Boot spielen, und man hat ihnen förmlich angemerkt wie wundervoll dieses Gefühl der Freiheit sein muss. Im Grunde genommen finde ich kaum Worte für dieses Erlebnis, und kann es jedem nur empfehlen selbst zu erleben. Ein grandioses Gefühl. Wirklich.

Puerto de Mogán war mit Abstand eines der süßesten kleinen Städtchens Cran Canarias. Ein kleiner Hafen und Ferienort, den man an einem Tag lieben lernen kann. Man nennt ihn auch „klein Venedig“ Die kleinen Gassen, und die Menschen dort waren schon sehr bezaubernd.

Maspalomas, der Ort an dem wir untergebracht waren, haben wir auch an einem Tag mit einem Spaziergang erkundet. Gigantisch ist hier natürlich die endlose Dünenlandschaft, in der ich mir einmal tagsüber fast die Füße verbrannt hätte. Tatsächlich ist der Sand am Tag so heiß, dass man ihn ohne Schuhe nicht betreten sollte. Abends war es auszuhalten, und wir haben die Landschaft genossen. Auch eines der Orte die wir euch ans Herz legen können.

Mein zweites Highlight nach den Delfinen war die Inselrundfahrt die wir gemacht haben. Puhh …. mir wird jetzt noch teilweise schwindelig wenn ich daran denke was für eine Strecke wir gefahren sind um ganz nach oben zu kommen. Serpentinen sind so gar nicht mein Fall- Da musste ich aber dann leider durch. Es hat sich gelohnt. Die Aussicht war unbezahlbar, und doch schon ein wenig Atemberaubend – UPS – nun erwische ich mich selbst dabei, dass mir die Insel tatsächlich doch mal zwischendurch den Atem geraubt hat. Gefühlt von den Wolken geküsst, und hingerissen von der Aussicht die wir hatten, war dies ein wirklich wunderschön anstrengender Tag gewesen.

Las Palmas hatte ich mir ehrlich gesagt ein wenig schöner vorgestellt. Vielleicht lag es am Regen und am Gewitter welches uns am letzten Tag überrascht hat. Wir wollten den Abreisetag nutzen um Las Palmas zu erkunden, da wir erst am späten Abend heim geflogen sind. Das ging dann wegen dem Regenwetter leider nicht so wirklich.

Zwischendurch haben wir viel Zeit am Pool verbracht, und einfach nur versucht abzuschalten. Im Grunde genommen ist uns das alles auch sehr gut gelungen. Ich denke aber nur deswegen weil die Liebe hier eine sehr große Rolle gespielt hat. Sie hat uns gezeigt, dass wir solche Situationen ohne Probleme gemeinsam meistern können.

Dafür bin ich unendlich dankbar.

Und nun wünsch euch viel Spaß beim stöbern der Bilder. Bei dem ungemütlichen Oktober-Wetter fühlt es sich fast nochmal wie „Sommer“ an.

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