Familienshooting HafenCity
Manchmal entstehen die schönsten Begegnungen ganz ungeplant.
Im April diesen Jahres hat es mich nach Hamburg verschlagen – in eine Stadt,
die mein Herz inzwischen irgendwie immer ein kleines bisschen höher schlagen lässt.
Der eigentliche Grund meiner Reise war allerdings mein Halbmarathon.
Ein großes persönliches Ziel, auf das ich lange hingearbeitet hatte und das diesen Aufenthalt ohnehin zu etwas ganz Besonderem gemacht hat.
Ein bisschen Hamburg genießen, durchatmen, die Gedanken treiben lassen und die Zeit mit Dingen füllen, die mir meiner Seele gut tun.
Und da die Fotografie für mich definitiv zu diesen Dingen gehört, habe ich im Vorfeld einen kleinen Aufruf für ein Shooting gestartet
Und manchmal fühlt sich etwas einfach genau richtig.
So durfte ich Jazz und ihre zwei Liebsten kennenlernen und den ganzen Nachmittag mit ihnen verbringen.
Das schöne an diesem Nachmittag war auch, dass die drei mir bei der Gelegenheit Hamburg noch ein Stück näher gebracht haben und ich so Ecken sehen durfte, die ich noch nicht kannte.
Am Ende des Tages war ich richtig beseelt von den Bildergebnissen und denke wirklich so gerne an diese Stunden zurück.
Denn am Ende geht es für mich nicht darum, das eine perfekte Familienfoto zu erschaffen. Es geht darum, festzuhalten, wie sich Familie in diesem Moment angefühlt hat.
Wie selbstverständlich man sich in den Arm genommen hat.
Wie laut zusammen gelacht wurde.
Und wie viel Liebe manchmal in einem einzigen, ganz unscheinbaren Augenblick steckt.
Vielleicht sind es genau diese Bilder, die Jahre später einmal besonders wertvoll werden. Weil sie uns zurückbringen können.
Nicht nur an einen Ort oder einen bestimmten Tag – sondern an ein Gefühl.
Für mich war dieses Shooting außerdem ein wunderschöner Teil meiner Tage in Hamburg.
Eine Begegnung, die ohne diesen spontanen Aufruf vermutlich niemals stattgefunden hätte.
Und genau das liebe ich am Leben manchmal besonders:
Du machst einen Plan, reist alleine los, läufst einen Halbmarathon, bleibst noch ein bisschen länger –
und irgendwo dazwischen entstehen plötzlich Erinnerungen, mit denen du vorher überhaupt nicht gerechnet hast.
Liebe Jazz,
danke dir und deiner Familie für euer Vertrauen, eure Offenheit und diese wunderbar entspannte gemeinsame Zeit.
Danke, dass ich euch ein kleines Stück begleiten und diese Erinnerungen für euch festhalten durfte.
Und vielleicht sehen wir uns irgendwann wieder – irgendwo zwischen Hamburg, Familienchaos und ganz vielen echten Momenten.
Julia






